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"Gegen das Vergessen"

Titel: „Gegen das Vergessen - Das Kriegsende in der Gemeinde und der Samtgemeinde Sögel".

Konzeption: Heinz Schmees und Hermann Wichmann.

Zeitraffer: Im April des Jahres 1945 nehmen kanadische Truppen Sögel, Borger und andere Orte auf dem Hümmling ein. Bei den Zerstörungen trifft es die Gemeinde Sögel am schlimmsten. Zunächst wird der südliche Teil des Ortes am 8. April 1945 bombardiert. Nach einem Feuergefecht mit einem Trupp deutscher Soldaten sprengen die Kanadier drei Tage später 72 Häuser und legen damit die Ortsmitte fast vollständig in Schutt und Asche. Im Mai 1945 mussten die Bewohner von Spahn die Ortschaft komplett räumen. In die Häuser zogen polnische Frauen und Männer ein, die als Zwangsarbeiter im Emsland verpflichtet worden waren. Die letzten Polen verließen Spahn im Frühjahr 1947.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. Juni und ist während der Öffnungszeiten Montag - Mittwoch: 08.00 - 17.00 Uhr Donnerstag: 08.00 - 18.00 Uhr Freitag: 08.00 - 13.00 Uhr des SG-Rathauses im Ludmillenhof zu besichtigen.

Information: SG Sögel, Telefon 05952/2060. Zur Ausstellung ist auch eine kleine Broschüre erschienen. Herausgebracht hat eine Broschüre ebenfalls der Förderverein für heimatliche Kultur- und Brauchtumspflege unter dem Titel „Sögel, der Zweite Weltkrieg und seine Folgen" (Preis 2,50 Euro).

60 Jahre Kriegsende

Heimatverein Niederlangen

60 Jahre Kriegsende

Treffen des Heimatvereins Niederlangen mit polnischen Überlebenden des ehemaligen Straf- und Kriegsgefangenenlagers in Oberlangen-Moor

9. Mai 2005

Rathaus der Samtgemeinde Lathen

Ansprechpartner:
Heimatverein Niederlangen
Tel:0 59 33 / 14 17

„Ans Ende der Welt“ – Erinnerungen eines Deserteur

Horst Schluckner, ehem. Häftling des Lagers Esterwegen und des Außenlagers „Nord“, blickt zurück

Freitag, 6. Mai 2005, 20.00 Uhr

DIZ Emslandlager, Wiek rechts 22, Papenburg

Horst Schluckner wird am 11. November 1921 in Berlin geboren. Nach Volks­schule und Lehre zum Maschinenschlosser wird er 1940 in die Deut­sche Wehrmacht eingezogen. Als ihm ein Verfahren wegen „Gefangenen­be­günstigung“ droht, begeht er Fahnenflucht. Er wird gefasst, zunächst zum Tode verurteilt, dann nach 40 Tagen in der Todeszelle zu 15 Jahren Zucht­haus begnadigt und in das Strafgefangenenlager Esterwegen überführt. Wie Tausende anderer Häftlinge der Emslandlager, wird Schluckner 1943 per Schiff zum Arbeitseinsatz in das Lager „Nord“ in Nordnorwegen trans­por­tiert, von wo aus er mehrere Fluchtversuche unternimmt. ...

Eintritt:   3,00 €

Eine Veranstaltung des DIZ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Papenburg